Nach dem super Hollywood-Titel, einfach mal ein Diary von meiner schoenen 3 1/2 Wochen-Stress-Tour:
04.02.
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Nachdem Vonlo zum Flughafen gefahren ist, hab ich versucht noch ein bisschen zu schlafen, was nicht so recht klappen wollte. Uebermuedet hab ich dann ausgecheckt und bin zum Busbahnhof. Hab auch gleich ein Ticket nach Valparaiso fuer den naechsten Bus bekommen. Nach 10 Minuten war ich auf dem Weg. Erstmal eine Runde schlafen. Angekommen sofort eine nette Hostel gefunden. Die Wirtin war sehr nett und hat versucht, einem andauernd Spanisch beizubringen. Hab aber nix behalten :) Nachmittags bin ich dann ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Die liegt am Meer und ist am Berg hochgebaut. Die Haeuser sind alle bunt angemalt. Ist ganz nett, aber alles sehr verkommen und arm. Fotos gibs nicht, weil es dort nicht so sicher ist.
Einen guten Eindruck kann man hier bekommen:
[url=http://www.ivebeenthere.co.uk/places/chile/valparaiso/gallery.jsp]Foto-Link uno[/url]
[url=http://www.world66.com/southamerica/chile/valparaiso/lib/gallery]Foto-Link dos[/url]
05.02.
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Heute hab ich den halben Tag Sightseeing gemacht. Gab schon einige beeindruckende Haeuser. Aus der Kolonialzeit wohl noch. Super viel gelaufen, also hab ich mich dann Nachmittags lieber gemuetlich auf den Balkon gesetzt und meine Reise ein bisschen geplant.
06.02./07.02.
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Um 10 Uhr ging mein Bus nach San Pedro de Atacama. 25 Stunden Fahrt. Puh. War aber bestimmt nur 3 oder 4 Stunden wach. Snacks gabs auch. Busreisen ist hier echt ein Traum.
Bin dann um 11 Uhr angekommen. Im Bus hatte ich ein Kolumbianer kennengelernt. Wir wollten uns zusammen eine Hostel suchen. Leider war nirgendswo etwas frei. Haben dann ein Neuseelaendisches Paerchen aus dem Bus wiedergetroffen, die sich verirrt hatten und ihre Hostel nicht finden konnten. Zusammen haben wir sie dann gefunden. Gluecklicherweise hatten die noch ein 4er Zimmer. Die beiden NZis erklaerten sich netterweise gleich bereit mit uns einzuziehen. Nachmittags haben wir dann eine Tour zum Villa de la Luna gemacht, um ein Sonnenuntergang in der Wueste anzugucken, was auch ganz nett war.
08.02.
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Morgens ging es schon um 4 Uhr in Richtung Geysire, da diese morgens aktiv sind und es im Sonnenaufgang am besten aussieht. War klasse. Ueberall rauchte es aus dem Boden und es schoss Wasser hoch. Lecker Fruehstueck gabs auch, mit heissem Kakao, der im Geysir aufgewaermt wurde. Danach durften wir dann auch in einer heissen Quelle Baden. War ganz witzig. Als naechstes sind wir noch durch die Wueste gefahren, um uns paar Hotspots, wie z.B. Flamingolagune (5 Stueck, uuhhh) und Touristendorf (lecker Lamafleisch gabs und irgendwas, was wohl Lamapisse war, zum trinken) anzugucken. Als wir so nach Stunden Wueste durch einen Canyon fahren, kommt aus dem Boden so ein kleiner Rinnsal, der mit der Zeit bisschen groesser wurde. Nach der naechsten Kurve war aufeinmal alles gruen, paar Lamas grasten und ein Condor hing da auch rum. Schon strange, nach Stunden nix aufeinmal so eine Oase. Nachmittags haben wir uns dann die Stadt angeguckt.



09.02/10.02
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Die anderen 3 sind heute morgen nach Bolivien abgereist. Fuer mich gings nach Arica. Mal wieder die ganze Nacht ueber Bus fahren. Musste zwischendurch nochmal umsteigen und hab dort einen netten Daenen kennengelernt, Valdemar. Mit dem habe ich dann zusammen ein Zimmer in Arica gebucht. Die Stadt liegt mitten in der Wueste am Meer. Gibt nicht viel zu sehen, ausser z.B. die von Eifel erbaute Kirche aus Stahl. Beeindruckend ist aber die Aussicht ueber die Stadt und den Hafen vom angrenzden Berg. Hab noch schnell mein Flug nach Mexiko im Lan office neben der deutschen Botschaft bezahlt, Dollar und Sol eingewechselt und fuer ein Euro ein BigMaec gegessen.

11.02.
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Viertel nach 6 ging schon der Wecker los. Wollte um 9 Uhr den Bus in Tacna, Peru nach Aeruiquipa erwischen, deswegen musste ich frueh am Bahnhof sein. Fuer laecherliche 200 Pesos hab ich dort auch direkt ein Busticket bekommen. Man haette auch fuer 3000 mit einem Collectivo (quasi nen Taxidorm) fahren koennen, was wahrscheinlich schneller gewesen waere. Mein Bus brauchte leider so ewig lange, dass ich den Bus um 9 nicht mehr erwischt habe, konnte aber 12.30 den naechsten nehmen. An der Grenze wurde mal wieder nach Lebensmitteln gefahndet, was langsam doch recht laestig wird, da sie einem eh nie was abnehmen. Und die 600m zwischen den beiden Grenzstationen verhindern natuerlich auch jeden Pollenflug, der das rege Wuestebleben um Fremdgewaechse erweitern wuerde.
Da mir aus Sicherheitsgruenden geraten wurde, in Peru nur Busse zu nehmen, die gut aussehen und mir im Bus zur Grenze von einer Einheimischen ausschliesslich Cruz del Sur empfohlen wurde, hab ich mir in Tacna ein Ticket bei Cruz gebucht. Im Busbahnhof durfte ich dann ersteinmal 1 Sol Boardinggebuehr bezahlen. Dann habe ich mein Gepaeck eingecheckt und mich zur Sicherheitskontrolle begeben. Koerperscan, Taschenscan, Ausweis und Ticket zeigen und natuerlich einmal in die Videokamera laecheln. Ja, es geht noch um eine Busfahrt. Als alle im Bus sassen, wurde nochmal jede Reihe einzeln abegfilmt. Der Comfort war wieder vom feinsten, Tv gabs auch, sowie Snacks und Saft. Spaeter zettelte der Steward dann auch noch eine Runde Bingo an, die mit Beeisterung von allen Anwesenden angenommen wurde. Mir machten die ganzen verschiedenen spanischen Zahlen Kopfweh, war aber ein gutes Sprachtraining. Nichtmal fliegen ist schoener.
…..Cruzfotos
Nach 45 Minuten Stau wegen einem Unfall, kamen wir dann doch recht spaet an. Hab mir gleich ein Ticket fuer die naechste Fahrt gekauft und hab auch gleich eine Hostel gefunden. Die macht bis jetzt einen super Eindruck, ausser dass im Flur das Dach undicht ist. Kurz noch durchs Viertel zum Supermarkt, steh ich schon auf dem PLaza de Armas, der wundervoll ausgeleuchtet ist. Ringsherum 2-Etagen-Haeuser mit Sauelen, wo man im 1. Stock Essen kann und ueber den Platz schaut. Sehr schoen. Doener und Currywurst gibts auch. War aber alles ziemlich leer. Ich glaube es ist Nebensaison gerade.
Geh jetzt mal in die Heia, bin muede..
12.02.
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Heute hab ich mir mal Aeruiquipa genauer angeguckt. Ist echt ein huebsches Staedtchen, zumindest hier im Zentrum. Erstmal eine Tour gebucht. Wollte doch mal zum tiefsten Canyon der Welt und unbedingt den Condor sehen. Danach hab mir alle Kirchen und Plaetze angeguckt, fuer mich sieht das alles spanisch aus. Ausserdem war ich im Monasterio de Santa Catalina. Ist ein altes Kloster. War huebsch anzugucken, wie auf den Bildern zu sehen. Haben aber schon sehr spaerlich gewohnt, die Nonnen.
Vom ganzen rumlaufen, war ich dann hungrig und wollte die Currybude ausprobieren. Hatte leider zu. Bin ich zum Doenerman, aber es ist kein Vergleich zu Star Doener. Den Abend hab ich dann in der Hostel verbracht, schliesslich gehts morgen auf TouriTour.
13.02.
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Um 8 Uhr wurde ich vom Tourbus abgeholt. Wir sind dann erst bisschen in der Stadt rumgefahren, um die anderen Teilnehmer abzuholen. Bis auf 2 Maedels aus London alles Peruaner. Weiter gings in die Berge, wo es erstmal nur Stein und Sand gab. Nach einem nicht so leckeren Coca(in?)-Tee gegen die Hoehe, gings zum Lama und Apalaca gucken. Super Tiere. Mittlerweile wurde alles auch ein bisschen gruener. Irgendwann sind wir dann in einer Stadt angekommen, wo es erstmal lecker Buffet gab. Apalacas sind auf jeden Fall leckerer als anzugucken. Nachdem wir in einem super Hotel eingecheckt haben, gings zu den Hot Springs. Im 38 Grad warmen Becken entspannen und ein Bierchen trinken. Abends gabs dann so richtig typisch Touri-Abendessen mit traditioneller Tanzshow. Selbstverstaendlich zum mitmachen.
Ich hab mir natuerlich alle Muehe gegeben, voellig desinteressiert zu gucken. Hat nix geholfen und ich war die HansWurst (zusammen mit einer Deutschen aus einer anderen Reisegruppe), die sich irgendwelche Klamotten anziehen musste und von den Taenzern auspeitschen lassen durften. War irgendwie so ein Malariatanz, bei dem die Taenzer so tun als waeren sie krank. Wenn man sich dann aufm Boden gerade so hin und herwaelzt vor Fieber, wird man ordentlich durchgepruegelt. Und dafuer durfte man auch noch Trinkgeld geben. Danach gings dann Gott sei Dank schnell zum Hotel, schlafen.
14.02.
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Um 5 mussten wir auch schon wieder aufstehen. Der Condor wartet schliesslich nicht. Sind also zum Valle de Colca, was sehr nice ist. Super schoene Landschaft. So gut, dass ich im Bus sogar nicht eingeschlafen bin. Irgendwann kamen wir dann am Condor HotSpot im Canon de Colca an, der natuerlich von Menschenmassen und Verkaufstaenden ueberfuellt ist. Leider war es so wolkig, dass man keine 2m gucken konnte, Also nix mit Condor. Sind dann zurueck zum Valle, wo es nicht so wolkig war, in der Hoffnung, da was zu sehen. Nach einer Stunde vergebenen Wartens, sind wir wieder zurueck Richtung Hotel. Ploetzlich haben wir angehalten, weil am Himmel ein Vogel kreiste, der alles zwischen Taube und Condor gewesen sein konnte. Kamen dann noch 2 andere dazu und wir haben einfach mal so getan, als waeren es Condore.
Nach einem kleinen Mittagessen und einem Marktbesuch, hab ich noch schnell den “hoechsten Irish Pub der Welt” (nicht der suedlichen Hemisphaere oder so ein Schwachsinn) angetestet, dann gings auch schon zurueck nach Aeruiquipa, von wo aus es direkt Richtung Cusco ging. Im Bus sass ich, wie es der Zufall will, neben der Deutschen von der Tanzshow.



15.02.
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Sind um 6 Uhr morgens in Cusco angekommen und direkt zur Hostel. So ein riesiges Partyding voller Englaender. Eher nicht mein Fall, aber fuer 2 Naechte gehts. Haben uns nach der richtig beschissenen Nacht im Bus (man konnte irgendwie nicht richtig pennen) nochmal aufs Ohr gehauen. Als ich dann aufgewacht bin, merkete ich schon, dass es mir nicht gut geht. Bin trotzdem mit Nina noch in die Stadt. Haben uns die Kathedrale angeguckt, welche mal richtig crazy war. Glaub ich die aufwendigst gemachte, mit am meisten Gold und Silber geschmueckte Kirche, die ich jemals gesehen habe. Alles irgendwie verschnoerkelt, verziert, geschnitzt, mit Gold, Silber, Perlen oder teuren Stoffen verziert. Und ausserdem, als Highlight, das “erste” christliche Kreuz auf lateinamerikanischen Boden, dass Pizarro dabei hatte, als er alle Inkas abgeschlachtet hat.
Mir gings dann aber so schlecht, dass ich doch erstmal wieder ins Bett musste. Hab dann bis zum naechsten morgen, mehr oder weniger durchgepennt.
16.02.
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Heute so gegen 11 aufgestanden. Fuehl mich schon besser. Erstmal gross gefruehstueckt, um zu Kraeften zu kommen. Danach bin ich mit Nina bisschen Sightseeing machen gegangen. Fuehl mich immer noch scheisse, scheint was mit dem Darm zu sein. Geh mal wieder frueh uns Bett. Hoffe das bis zum Machu Picchu besser wird. Sau viel Treppen steigen, und das bei der Hoehenluft.

17.02.
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So, zum Fruehstueck gabs erstmal Haferbrei, was das Mitleid der gesamten anwesenden Kuechenbelegschaft der Hostel hervorrief. Leider konnte ich mit meinem spaerlichen Spanisch nix verstehen, gehe aber davon aus, dass sie mir nur Gutes gewuenscht haben. Hab dann noch einige Besorgungen fuer den Picchu gemacht und mir was gegen Durchfall geholt. Danach gings zum Busbahnhof, Ticket nach Lima ziehen und eins nach Urumbamba. In der Naehe gibt eine Salzgewinnung, die ich mir anschauen wollte. Der Bus fuhr auch direkt ab. Nach 2 Stunden feinster peruanischer Popfolklore musste ich am Bahnhof in Urumbamba feststellen, dass ich zuweit gefahren bin. Also wieder zurueck und auf halber Strecke aussteigen. Stand ich also im nirgendwo in den peruanischen Anden. Auf die freundliche Frage, wo denn die Salinen seien, zeigt der Busfahrer auf eine zwielichtige Gestalt in einem “aelteren” Minivan. Hinten drin sass eine Familie. Nach einer kurzen Preisverhandlung, bin ich dann doch eingestiegen. Sind erst irgendwo in den Bergen rumgekurvt bis zu irgendeinem Ort, wo wir vor einem etwas heruntergekommenen Haus mit mehreren ebenfalls zwielichtigen Typen gehalten haben. Dachte schon jetzt wirste ausgeraubt. Einmal auf der Weltreise muss es ja passieren. Dich findet man doch nie wieder in den Bergen. Vergraben auf irgendeiner Kuhweide. Peruaner, das sind doch solche!!!!
Stellte sich aber heraus, dass der Typ das Taxiunternehmen fuer die ganze Bergregion war und nur die Familie dort abliefern wollte. Danach sind wir auch mit kleinen Umwegen fuer andere Passagiere, die noch dazu kamen, zu den Salinen, wo er mir noch alles gezeigt und erklaert hat (auf Spanisch). Ausserdem kannte er wohl die Arbeiter, die sich gerade im Lagerraum ausm Benzinkanister irgendeinen selbstgemachten Salzschnaps oder so (keine Ahnung, Haben zwar gesagt, was es ist, auf Spanisch. Haben auch nur fassungslos den Kopf geschuettelt, als der Taxifahrer zu ihnen gesagt hat,dass ich kein spanisch kann). Kam gut auf Durchfall. So ein Becher Salz trinken. Aber man will ja die Gastfreundschaft nicht mit Fuessen treten.
Zu den Salinen: Aus einem Loch im Berg kommt warmes, salziges Wasser (konnte man probieren), dass dann auf diese Ebenen geleitet wird (5000 Stueck). Entweder versickert das Wasser da und das Salz bleibt ueber, oder es fliesst ueber und an den Waenden bilden sich Salzplatten. Habs nicht ganz verstanden, gehe von beidem aus. Wenn die das abschoepfen, muessen die das aber erst nochmal veredeln, Die Salinera wurde auch gerade vertourisiert und kostet Eintritt.
Als wir dann zurueck an der Stelle waren, wo mich der Bus rausgeworfen hat, hat mir der Taxifahrer ein anderes Taxi angehalten, dass zurueck nach Urumbamba fahren sollte. Drinnen war ein altes Paerchen, das ich auch schon in den Salinen getroffen hatte. Der Typ war so schrecklich, selbst seine Frau war angepisst und meinte immer irgendwas mit Loco, wenn er gerade nicht da war. Der ist mit seiner doofen Videokamera dauernd aus dem Auto gesprungen, hat irgendeinen Schrott gefilmt und irgendwas gefaselt. Dann hat er die Kamera ins Auto gehalten und sich, glaub ich, nach der Meinung vom Taxifahrer und seiner Frau zu der unglaublichen Szenerie, die er gerade eingefangen hatte, erkundigt. Hatte ihm direkt klargemacht, dass ich kein Spanisch kann (selbst wenn ich es gekonnt haette), deswegen hat er mich erst gar nicht gefragt. Bin aber mal wieder auf irgendeinem Tourifilm. Ich erober nicht nur die schoensten Plaetze, sondern auch die TV-Geraete in den Wohnzimmern dieser Welt.
Endlich am Busbahnhof angekommen, hab ich mir mit 18 (erst nur 15, aber aufm Weg haben wir noch welche aufgegabelt) ein Minivan nach Otobamba geteilt. Ihr schlagt das ja aufer Karte nach, ne. Auto hatte ungefaehr die Groesse zwischen nem Ford Galaxie und enem Toyota Hiace. Eigentlich wollte ich dann in dem Ort eine Inkafestung besuchen, aber das war so unverschaemt teuer (teurer als Machu Picchu), da hab ich es seien lassen. Von unten sass auch gut aus und da der Ort frueher eine Inkastadt war, hab ich mir das lieber umsonst angeguckt. Dann hab ich noch bisschen im Internet gesurft, bis mein Zug nach Aguas Calientes kam. Die Stadt liegt am Fusse des Machu Picchu und ist der Ausgangsort dorthin. Bin um halb 11 angekommen und hab mich einfach mal von so einem Hostelwerber direkt am Zug abfangen lassen, weil ich schnell ins Bett wollte. Zahl fuer ein grosse Einzelzimmer, was ich sonst fuer ein Dormbett zahle. Kein schlechter Deal also. Eingecheckt, versucht zu schlafen.

18.02.
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Das mit dem schlafen wollte in der Nacht nicht so recht klappen. 4.30 musste ich auch schon aufstehen, weil ich frueh am Machu seien wollte, um ein Ticket fuer einen Berg an der Stadt zu bekommen, wo am Tag nur 400 drauf duerfen. Naja, mein Durchfall war aber wieder schlimmer geworden und irgendwie wollte nichts so recht klappen, so dass ich doch eine Viertelstunde spaeter als geplant am Ticketschalter war, der erstaunlich leer war. Weiter zum Busticketschalter (wo man auf einmal in Dollar zahlen musste. Man kanns halt auch ganz umstaendlich machen) und da zeigte sich schon das ganze Uebel. Komplett die Strasse runter nur Touris, die schon auf den Bus warteten. Plus die endlose Schlange am Ticketschalter. Von wegen Nebensaison der Nebensaison und so. Noch mehr los sein geht fast gar nicht. Aufm Berg hat es sich aber Gott sei Dank verlaufen, war aber auch noch vor der naechsten Touriwelle da, die mit den Morgenzuegen kamen. Irgendwann sass ich also im Bus und konnte bei der Auffahrt schon die ersten Eindruecke der wunderschoenen Landschaft geniessen, als sich die Wolken durch die Bergtaeler schlaengelten. Oben so gegen 6 angekommen, durch die Ticketkontrolle, gabs einen wunderschoenen Blick auf die Stadt und die Berge drumherum.
Da alles der absolute Hammer war, beschreib ich jetzt mal nicht einzeln wie toll alles war. Sicherlich einer der schoensten Plaetze meiner Weltreise und das nicht wegen den Inkabauten, die aber auch einsame Klasse waren. Insgesamt konnte ich es nicht so ganz geniessen, weil zu viele Egotouris, die nicht merken, dass auch andere die Stadt besuchen, zu viele Backpacker, die eigentlich den Touristurm vermeiden wollten (selber sinds ja keine) und alle angepisst angucken plus mein gerade heute schlimmster Durchfalltag bis jetzt. Musste doch oefters zurueck zum Eingang aufs Klo (Immodiumakkut hilft nicht), was bei den vielen Treppen und der Luft nicht einfach ist. Vor allem, wenn man sich beeilen muss. Trotzdem super schoen. Wuerde aber jedem ein Guide empfehlen. Hab mich mal ab und zu unauffaellig dabei gestellt und man lernt doch ne Menge. Ausserdem sollte man auf jeden Fall die Wege mitnehmen, die zu relativ weit ausserhalb liegenden Bauten fuehren. Hab auf Grund des besagten Problems leider auch nur 2 geschafft und bin auch schon um halb 11 wieder runter, aber der Weg am Berg entlang zu den Staetten, wo man recht fuer sich ist, lohnt sich. Und die Batterien vom Fotoapparat sind mir auch noch leer gegangen. Oh man.
Machu Picchu ist absolut kein aufgepuschter Tourihype, sondern einfach Super!
Lieg jetzt wieder in meinem frisch gemachten Bett und trink bissche Cola mit trocken Keksen (hier gibs fast nur Pizzarestaurants und nirgends Pure de Papata. Morgen gehts dann schon Richtung Lima. Man haette in Cusco und Umgebung zwar noch super viel machen koennen, irgendwann gleichen sich Inkabauten und Kirchen aber auch.




19.02.
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Puh, schon wieder so frueh auf. Langsam ist es echt nicht mehr schoen. Hatte den ersten Zug zurueck nach Cusco gebucht, um Zeit genug zu haben, den Anschlussbus nach Lima zu erreichen. Die Strecke mit der Bahn war sehr schoen. So frueh morgens siehts am besten aus. Bin dann wieder mit Minibus und Bus weiter nach Cusco. Dort hatte ich dann noch genuegend Zeit alles ordentlich umzupacken. Bin mal wieder mit Cruz del Sur gefahren. 21 Stunden. Gab wieder richtig lecker Abendessen und Fruehstueck. Ausserdem noch die grosse Disneycollection im TV und schoene Landschaft. Ging die ganze Zeit durch die nicen Berge, alle 2 Sekunden Kurven. Nervt nach ner Zeit.
20.02.
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In Lima angekommen bin ich zur Hostel. Danach bin ich noch die schoene Strandpromenade runter und wollte eigentlich eine Kurve zurueck machen, um erstmal das Stadtviertel kennenzulernen. Komme ich glatt an einer Sportsbar vorbei, wo gerade BVB gg Schalke angefangen hat. Musste ich selbstverstaendlich erstmal angucken. Lecker Bierchen, HotDog (mit Frankfurter Wuerstchen) und Pommes. Selten so ein schlechtes Fussballspiel gesehen.
Danach weitergeschlendert, keine anderen Touris gesehen (bin auch der einzige im 6er Dorm). Dafuer Supermarkt mit grosser Deutscher Bierauswahl und riesiger Kaesetheke gefunden. Abends etwas frueher ins Bett, naechsten Tag Bayern gg Koeln.
21.02.
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Erstmal Wecker gestellt, Koeln gg Bayern. Stream hat leider erst zur zweiten Halbzeit richtig funktioniert, aber WDR2 hat mir in allen Einzelheiten die fantastischen Tore und die ueberlegene Leistung der Koelner praesentiert. Bayernspieler waren natuerlich wegen dem Abseitstor am rumheulen. Laecherlich, sportlich verlieren ist das Motto. Ribery hat ja auch schon in der 14. Minute den ersten Verzweiflungsschuss abgegeben. Sowas will Meister werden.
Danach hab ich mich erstmal wieder schlafen gelegt. Noch bisschen von der Meisterschaft traeumen. Jetzt ist alles moeglich. Nachmittags hab ich mir noch den Rest von Miraflores angeguckt und Abends bisschen in der Hostel abgehangen. Schoene kleine gemuetliche Herberge, mit einem super netten Besitzer und relaxten Gaesten.
22.02.
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So, bisschen was muss man ja doch machen. Aber ganz gemaechlich. Bin irgendwann im Laufe des Tages mal durch Downtown gelatscht. Sehr huebsch. Schoene Plaetze und Bauten gibs ja zu Hauf in Suedamerika. Sonst viel Beton, aber die Plaetze sind muy bien. Abends bin ich dann mit ein paar aus der Hostel zu einem Fontaenenpark. Angeblich mit der hoechsten Fontaene der Welt. 83m, aber nicht die ich gesehen habe. Die war max 10m. Trozdem huebsch. Man konnte auch durch einen Fontaenentunnel gehen. Leider sagt einem keiner, dass auch von unten Wasser kommt. Sah etwas komisch aus, so nass im Schritt. Danach sind wir wieder nach Downtown. Essen und so.

23.02.
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Ausgeschlafen. Hab die Durchfalltabletten gestern abgesetzt, heute war schon wieder scheisse. Bin trotzdem zum offiziellen Schwarzmarkt Limas. Ganz schlimme Ecke und gefaehrlich. Der Hostelbesitzer war nicht so gluecklich, dass ich dahin wollte. Dachte mir, schlimmer als in Asien wirds nicht sein und bin trotzdem hin. Taxifahrer hat auch direkt 5 Sol draufgeschlagen, als wir da waren. Sah nicht so sicher aus und alleine wollte ich dann auch nicht stressen und hab bezahlt. Der Markt selber war aber nicht uebrmassig voll. Hab noch nie soviele Schuhe gesehen. Die halbe Halle nur Schuhe. Und alle haben dieselben. Entsprechend laufen die Besitzer auch einfach zum anderen Laden und holen zum anprobieren dort ne Nummer groesser. Hab fuer 20 Euro ein gutes Paar erhandelt. Die alten Dinger waren nach den letzten Wanderungen nicht mehr “tragbar”. Zurueck in Miraflores noch bisschen zum Strand, aber Wasser war doch zu kalt. Und trotz der ganzen Wueste drumherum, nur ein Steinstrand. Dafuer mit Beton Volley- und Fussballplaetzen. Abends dann lecker gekocht und Film geguckt. Die Stadt (zumindest das Viertel) ist irgendwie so relaxt, man macht direkt mit.
24.02.
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Heute war ich mal beim Friseur. Fuer 2,50 Euro hab ich jetzt ne original, peruanische Taxifahrerfrisur. Sweeeet! Mittagessen gabs dann bei Dominos (Die wissen einfach, wieviel Kaese man braucht. Schon so gut in Australien). Dann musste ich noch packen und alles für Mexiko City vorbereiten (Hostel, etc). Abends gabs leckeren Pisco Sour von Hostelbesitzer, mmmhhh, mit rohem Eiweiss. Aber lecker Zimt obendrauf!
25.02.
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So, haenge hier gearde in der Smoking Bar am Airport und frisch mal bisschen den Blog auf. Eindeutig zu viele Macaffen unterwegs. Ziemlich verplanter Flughafen. Check-In gabs irgendwie keinen richtigen. Waren Flughafenagstellte, die die Leute aus den riesigen Schlangen irgendwie zugeordnet haben. Kein Unterschied ob Domestic oder International. Oder Schalter fuer einen speziellen Flug. Musste danach noch Flughafengebuehr (man glaubs kaum) bezahlen und war schon an der Gepaeckkontrolle, 2 1/2 Stunden bevor der Flug geht. Mist, Schnell Liter Cola geext , die ich mir aufheben wollte, um nicht einzuschlafen, und durch. Nach 8 Fluegen hab ich es dann geschafft, ohne Beanstandung durchzukommen. Hatte nur vergessen, neben allen Sachen aus meinen Taschen, auch den Rucksack aufs Band zu legen. Wurde freundlichst drauf hingewiesen.
In MC haben mich dann Matthi und Vonlo abgeholt. Ist das schoen. Konnte in Fabians Bude schlafen. Haben Abends noch bisschen meine Ankunft gefeiert.
PS: Nochmal was zu Australien. Dort gibs den super Pizzaservice, Dominos. Die bieten unter anderem 8 Meatpizzas, Kaeserand, Triplecheese-Boden (Teig, Kaese, Teig, Kaese, Teig, Kaese, Teig, Belag, Kaese. HAMMER), normale Pizza Mittags fuer fuer 6AU$, an. Nice Kette. Also wenn ihr in Australien, Neuseeland, Peru, Mexiko seid, hin.